Was vor 130 Jahren als Spinnerei angefangen, zwei Weltkriege überlebt und zahlreiche technische Erneuerungen mitgemacht hat, ist heute die Fabrik Klarenbrunn. Ursprünglich war sie der Unternehmensstandort der Textilfirma Getzner, entworfen vom englischen Architekturbüro John Felber & Co, errichtet in den Jahren 1884 bis 1886 vom Bludenzer Baumeister Ignaz Wolf. 22.000 Spindeln drehten sich bei der Inbetriebnahme 1886.

106 Jahre später – 1992 – kaufte das Unternehmen Linz Textil die Fabrik, bevor sie 2015 stillgelegt wurde. Und dann kam Christian Leidinger. Was als verrückte Vision begann, war 2016 schon Realität und beweist bis heute, wie Leerstand bespielt werden kann. Mit seiner Zirbenbettenmanufaktur „Die Køje“ hauchte er der Fabrik Klarenbrunn neues Leben ein. Mittlerweile ist die Fabrik Klarenbrunn das Zuhause von mehreren Unternehmen – und die Familie wächst stetig.